Alpenrosenhonig: Mit seinem delikaten, typischen Blumenduft ist der Alpenrosenhonig eine der bekanntesten Honigsorten. Die Bienenstöcke werden zur Blütezeit in den höheren Gebirgstälern aufgestellt. Die schwierigen Bedingungen im Gebirge und das raue Klima machen ihn besonders rar. Köstlich auf frischem Brot mit Alpenbutter, ist er mild-fruchtig und ein herausragender Frühstückshonig.
Waldhonig:

Um die Honigtauerzeuger zu finden, muss man je nach Baumart an unterschiedlichen Stellen suchen.

Waldtracht (Große Lecanie) II
Um eine Waldtracht zu erkennen oder eine mögliche Tracht abschätzen zu können, ist es notwendig die Trachterzeuger – also die Läuse – kennenzulernen. Um die Honigtauerzeuger zu finden, muss man je nach Baumart an unterschiedlichen Stellen suchen. Die honigenden Kolonien der Rotbraunen Bepuderten Fichtenrindenlaus findet man in den Maitrieben der Fichten.
Zur Produktion von Waldhonig sammeln die Bienen nicht Nektar aus Blüten, sondern Honigtau. Honigtau geht ausschließlich auf tierische Vermittler zurück. Dies sind Spezialisten, die der Insektenordnung der Schnabelkerfe (Rhynchoten) angehören und durch stechend-saugende Mundwerkzeuge ausgezeichnet sind. Als Honigtauerzeuger kommen hauptsächlich Schildläuse (Coccinen), Blattläuse (Aphiden) mit ihren Untergruppen und seltener Zikaden (Auchenorrhynchen)und Blattflöhe (Psyllinen) in Frage. Zur Produktion von Waldhonig entziehen sie dem Pflanzensaft einen Teil der Nährstoffe und veränderen ihn. Honigtau ist nicht nur ein Filtrat, sondern ein Verarbeitungserzeugnis der Pflanzensauger, so wie der Honig (Waldhonig) ein solches der Bienen ist. Bei dieser Umwandlung verhalten sich nicht alle Sauger gleich – daher kann der Honigtau von der gleichen Pflanze in seiner Zusammensetzung unterschiedlich sein. Daher kommt es auch, dass der Blatthonig der Eiche mal verschmäht und ein anders Mal gesammelt wird – er stammt folglich von unterschiedlichen Saugern

Das Qualitätszeichen findet man ausschließlich im einheitlichen Glas mit dem goldfarbenen Etikett. Auf diesem scheinen auch der Name des Imkers sowie die Überwachungsnummer auf. Das Qualitätszeichen garantiert:
die Herkunft aus Südtirol,
eine Qualität, die deutlich über dem gesetzlichen Standard liegt,
Qualitätskontrollen durch eine unabhängige und zertifizierte Kontrollstelle.





