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Dieses Jahr suchte ein Totenkopfschwärmer meine Bienenvölker auf. Dieser imposante Schwärmer, der sich ja wie bekannt von Honig ernährt beindruckt nicht nur durch seine Erscheinung sondern auch durch die pfeifenden Geräusche, die er durch einen Mechanismus in der Mundhöhle erzeugt. Tolles Erlebnis.
Die uneingeschränkte Blütenstetigkeit garantiert zum Beispiel im Obstbau die optimale Befruchtung der Obstbaumblüte oder auch der Erdbeeren und Beerensträucher. Jeder Obstbauer ist gut beraten wenn er die Imkerei unterstützt. Ist doch die Bestäubung der Blüten neben vielen anderen Faktoren die wichtigste Grundlage eines hohen Ertrages. Alle anderen Maßnahmen sind unbedeutend wenn nicht die Honigbiene durch Ihre Bestäubungstätigkeit einen hohen Fruchtansatz garantiert. Das Ausmaß der Wichtigkeit der Biene können wir erkennen wenn es zu kalt war oder weil es viel geregnet hat oder weil ganz einfach kein Bienenvolk zur Verfügung stand dann haben die Blüten umsonst geblüht. Ökonomisch ist dies für den Obstbauer ein herber Verlust. So ist mit sehr wenig Erlösen am Jahresende zu rechnen.
Imkerverein Ortsgruppe Sand
Einladung zur Jahreshauptversammlung am Samstag, den 13.03.2010, um 19,00 Uhr
im „Bürgersaal“ von Sand in Taufers, mit folgender Tagesordnung:
Begrüßung durch den Ortsobmann
Tätigkeitsbericht
Programmvorschau
Kassabericht
Aktuelle Informationen des Bezirksobmannes
Grußworte der Ehrengäste
Vortrag von Wl. Markus Kienzl zum Thema: „Varroaschäden und wo liegt das Problem?“
Das Referat dauert ca. 40 Min. (beinhaltet Bilder und einen kurzen Film) und es geht um die Varroabehandlung mit Ameisensäure (welche Verdunster sollte man verwenden?), Fortpflanzung-Varroa, Viren, Reinfektion und Ableger
Gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank
Wir würden uns freuen, alle Mitglieder mit ihren Partnern sowie Ehrengäste zu dieser Versammlung begrüßen zu können.
Der Ortsobmann
Reichegger Josef
- Alpenrose im Hochgebirge
- Weidenkätzchen
- Alpenrose
- Himbeere
- Löwenzahn
- Kirsche
- Krokus
- Weidenkätzchen
- Weissklee
- Breiselbeeren
Unter Bienenweide versteht man die Summe aller Nahrungsquellen, welche die Honigbienen bei ihren Sammelflügen nutzen. Nach ihrer Herkunft unterscheidet man verschiedene Trachten
Anfang März beginnen die Weiden an Wegrändern und Bachläufen rasch auf die wärmeren Tage zu reagieren. Sie werfen die kastanienbraunen Hüllen ab, die schützend ihre silbrig glänzenden Blütenkätzchen umgeben. Im März blühen die noch blattlosen Weidensträucher. Die Kätzchen duften und leuchten dann prächtig goldgelb und bieten genau das an, was die Bienen jetzt so dringend brauchen: Blütenstaub! Er ist reich an Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten und Vitaminen. Neben den Sträuchern mit den gelben Kätzchenblüten (männliche Staubblüten!) finden wir auch Weiden mit grünlichen Kätzchen (weibliche Kätzchenblüten!). Alle Blüten bieten reichlich Nektar, über den sich auch die ersten Schmetterlinge: Kleiner Fuchs, Pfauenauge, Zitronenfalter und viele andere Insektenarten freuen.




Die Arbeitsbienen verrichten im Laufe ihres Lebens, das im Sommer etwa sechs Wochen und im Winter bis acht Monate währen kann, eine ganze Reihe von Tätigkeiten. Sie putzen die Zellen, wärmen und füttern die Brut, tragen Futter (Honig) von einer Zelle zur anderen, “schwitzen” Wachs aus und bauen Waben, sorgen für Kühlung, bewachen das Flugloch, besuchen Blüten und sammeln Nektar und Pollen, bereiten den Honig, tragen Wasser und Kitharz ein. Die Bienen eines Volkes erkennen sich am sogenannten Stockgeruch. Die Waffe der Arbeitsbiene ist der Stachel. Drohnen haben die Aufgabe, die junge Königin auf ihren Hochzeitsflug zu befruchten. In der sogenannten Drohenschlacht vertreiben die Arbeitsbienen sämtliche Drohen aus dem Stock. Die Entwicklung der Biene vom Ei bis zum fertigen Insekt dauert bei der Königin 16 Tage, bei der Arbeitsbiene 21 Tage und bei der Drohne 24 Tage.

Bienenkönigin mit Arbeiterbienen in Eiablage - die Farbe der Markierung der Königin verrät dem Imker das Alter
Wächterbienen
Zwischen dem 18. und dem 21. Tag übernimmt die Stockbiene vermehrt Arbeiten als Wächterin am Flugloch. Es ist der Übergang von der Stockbiene zur Flugbiene. Die Giftproduktion ist in den Tagen davor angestiegen und die Giftblase ist jetzt gefüllt. Ebenso ist die Produktion der Alarmpheromone angestiegen. Wächterinnen halten sich vor oder direkt hinter dem Flugloch auf. Ist es breit genug, stehen sie auch im Flugloch und kontrollieren alle, die hinein wollen. Das können Schwestern sein, die den richtigen Geruch besitzen und problemlos passieren können. Das können Arbeiterinnen oder Drohnen eines anderen Volkes sein. Das können aber auch andere Insekten oder kleine Wirbeltiere wie Vögel oder Spitzmäuse sein. Dem unerwünschten Besuch wird der Zutritt verweigert. Die Wächterinnen richten sich auf und greifen den Eindringling an. Dazu setzen sie auch ihren Giftstachel ein. Ist der Eindringling zu mächtig, dann geben sie ein Alarmpheromon ab und rufen weitere Bienen zuhilfe.

Winterstandort 1600 m - Rein

Winter
Am Bienenstand sind nun keine Arbeiten mehr zur verrichten. Ich beschränke mich nur noch auf gelegentliche Kontrollgänge, denn es ist absolut wichtig, dass die Bienen nicht mehr gestört werden.
Der Winter aber bietet sich an bereits für das kommende Bienenjahr zu planen.
Jetzt ist auch die Zeit gekommen Ausbesserungsarbeiten bzw. neue Beuten und Rähmchen herzustellen. Ich erledige diesen Arbeiten an regnerischen Tagen im Spätherbst.

Beuten müssen ausgebessert bzw. neu hergestellt werden

- Moderne Magazinbeute
Mittelwände selber gießen
Was die Rückstände betrifft wird die Honigqualität maßgeblich von der Reinheit des Wachses bestimmt. Da ich meinen Honig frei von Rückständen halten will, verwende ich bei der Varroabekämpfung keine Mittel, die sich im Wachs anreichern können. Deshalb verwende ich auschließlich betriebseigenes Wachs.
Da weiß man genau was er hat. In einer gut geführten Imkerei fällt genügend Wachs in Form von Altwaben, Drohnenwaben und Entdeckelungswachs an. Es wird nach dem Einschmelzen im Sonnenwachsschmelzer zur Herstellung von Mittelwänden und Kerzen verwendet. Diese Arbeiten erledige ich auch meistens im Winter.
- Bienen im Winter – Winterruhe
- Herstellen von Futtertrögen
- Herstellung neuer Bienenbeuten, dabei ist handwerkliche Geschicklichkeit unerlässlich
- Rähmchen sind jedes Jahr neu herzustellen
- Schwarmkiste
- Magazinbeute
- Beuten müssen ausgebessert bzw. neu hergestellt werden
- Standort einiger meiner Bienenvölker – Rein
- Winter
- Winter in Rein
- Winterstandort 1600 m – Rein
Einen weiteren Schwerpunkt bildet natürlich die Vereinstätigkeit.
Dabei ist besonders die Ambrosiusfeier und die Jahreshauptversammlung unserer Ortsgruppe hervorzuheben.

In der Imkerei steht die Gewinnung des Honigs sicher an erster Stelle. Doch auch andere Produkte wie Wachs, Pollen, Propolis und Weiselfutter kann man gewinnen. Bienengift hat eine therrapeutische Bedeutung. Ich gewinne das reine Bienenwachs mit einem großen Sonnenwachsschmelzer, in dem bis zu acht Rähmchen Platz finden.
Bienen schwitzen das Wachs an den bauchseitigen Hinterleibsringen in kleinen Schuppen aus.
Wachs wird zum Bau der Wabenzellen benützt. Verwendung findet Bienenwachs zur Herstellung von Kerzen und in der Pharmazeutik, in der Kosmetik und als Isoliermittel in der Industrie. Künstler greifen zum Wachs beim Modellieren von Batiken. In früheren Zeiten schrieb man auf Wachstafeln. Der Biosektor hat Bienenwachs sozusagen neu entdeckt, vor allem für die Behandlung von Holzmöbeln in Form von Imprägnierung und Politur.
Kerzen aus reinem Bienenwachs sind nicht nur schön anzuschauen, sie verbreiten auch einen angenehmen Duft.
Pollen:
Bienenpollen dienten den Menschen schon in Zeiten der alten Kulturvölker als Elexier für ein langes und gesundes Leben – und als natürlicher Jungbrunnen.
Die Pollen (der von den Bienen befruchtete Blütenstaub), bleiben an den Beinen der Bienen kleben und werden so in den Bienenstock transportiert. Dort abgestreift und gesammelt dienen die Pollen den Larven und Ammen des Bienenvolkes als wertvolle Nahrung.
In den Bienenpollen enthalten sind sämtliche Nährstoffe, die auch der Mensch zum Leben braucht, von Mineralstoffen, über Vitamine und Enzyme bis hin zu den Proteinen.
Allgemein erhöhen sie die Energie und wirken Ermüdungserscheinungen entgegen. Die Abwehrkräfte werden gestärkt, der Cholesterinspiegel gesenkt – was als Prävention gegen koronare Erkrankungen von entscheidendem Vorteil sein kann.
Gelee Royale:
Gelee Royale ist der Königinnenfuttersaft der Bienen. Die Königin ernährt sich ausschließlich von diesem Elixier.
Dank seiner Einnahme vermag sie täglich so viele Eier abzulegen, wie ihrem eigenen Körpergewicht entsprechen.
Die Ammenbienen bereiten ihr diesen Futtersaft, indem sie sehr viel Pollen fressen und somit ihre Drüsen zur Produktion anregen.
Aber auch jede Arbeitsbiene erhält diesen Futtersaft in den ersten drei Lebenstagen nach ihrer Geburt. Drohnenlarven bekommen sogar besonders viel davon gefüttert. Gelee-Royale hat also auch die Funktion von Babykost im Bienenstaat. Die kleine Bienenlarve wächst dank dieser außergewöhnlich guten Nahrung sehr stark
•Propolis / Kittharz

Propolis
•Propolis, auch Kittharz genannt, ist ein Pflanzenprodukt, welches von Bienen weiterverarbeitet wird. Es ist mit Düsensekreten der Bienen angereichertes Harz von Knospen der Laubbäume, Nadelbäume, Sträucher, den die Bienen als Reparatur,- Schutz,- Isolationsstoff verwenden. Propolis heisst im Griechischen “vor der Stadt” und bedeutet, dass Propolis ein Schutzmittel für das Bienenvolk, gegen jegliche Art von Angreifern ist: vor Bakterien, die Krankheiten hervorrufen und auch vor Kleintieren, die in den Stock eindringen, getötet werden und dann mit Propolis einbalsamiert werden, um mögliche Infektionen zu vermeiden
Gift:
Bienengift wird von den weiblichen Bienen (Arbeiterinnen und Königin) ab dem Alter von 14 Tagen in der Giftdrüse produziert und in der Giftblase (0,3 mg/Biene) gespeichert. Der Bienenstachel besteht aus zwei Stechborsten, die in einer Stachelrinne verlaufen und in ihrem Zentrum einen Kanal bilden durch den das Gift fließt. Die Stechborsten können wie zwei Sägemesser gegeneinander bewegt werden. Bei einem Bienenstich in Säugetierhaut reißt die Giftblase aus der Biene und ein Muskel pumpt das Gift in den „Feind”. Außerdem markieren Alarm- Duftstoffe das „Ziel” und animieren andere Bienen zum Angriff auf den Feind. Bienengift wird in der Medizin zum Beispiel bei Rheuma eingesetzt. Die Gewinnung erfolgt mittels mechanischer oder elektrischer Reizung der Bienen, die sie stimuliert, das Gift abzuspritzen

(Varroa destructor)
1988 wurde auch die Varroa Milbe in unserem Tal das erste Mal nachgewiesen. Auch ich verwendete damals gegen deren Bekämpfung den Apistanstreifen, der sich als sehr effektiv erwiesen hat und dazu noch einfach anzuwenden war. Als dann die Varroas aber eine bestimmte Resistenz gegen das Apistan entwickelten stieg ich in meinem Betrieb auf die Krämerplatte um. Wir errinnern uns alle, man musste an beiden Seiten eine bestimmte Anzahl von Löchern ausstanzen, je nach Volkstärke. Diese “Rosskur” war aber auf Grund der hohen Verdunstungsmenge auch für die Bienen sehr belastbar und nicht selten gab es auch Könininnenverluste. Eine Verbesserung brachte dann die “Medizinflasche von oben” von Dr. Liebig. Doch auch mit dieser war die konstante Verdunstung nicht immer gegeben z.B. bei der falschen Dochtwahl. Dieses Jahr verwendete ich den Nassheider Verdunster, der sich in der Anwendung als sehr einfach erwiesen hat. Auch die konstante Verdunstung konnte ich damit erreichen. Mitte Oktober habe ich dann die Restenmilbung vorgenommen und zwar mit Oxalsäure (Träufelmethode). Obwohl ich immer versuche die Varroabekämpfung zeitgerecht und genau durchzuführen, gibt es immer wieder einzelne Völker, die unter einem enormen Vorradruck zu leiden haben. Für mich gibt es dafür folgende Erklärung:
Leider sind nicht alle Imker dahin zu bewegen, dass die Varroabekämpfung zur gleichen Zeit durchführt wird. Es kommt dann vor, dass Völker wegen Varroaschäden oder auch anderen Gründen sehr schwach sind und zusammenbrechen bzw. ausgeraubt werden. Dadurch kommt es dann wieder zur Reinfektion.
Es wird wohl weiterhin so sein, dass für die erfolgreiche Bekämpfung der Varroa den Imkern nach wie vor viel Zeit, Fachwissen und Weiterbildung abverlangt wird. Der Erfolg kann nur dann erreicht werden, wenn wir versuchen gemeinsam die richtigen Schritte zu setzen.

Medizinflasche nach Dr. Liebig
- starker Varroaabfall nach erfolgreicher Bekämpfung
- Varroa
- Varroa-Milben auf Drohnen-Larve
- Varroas
- (Varroa destructor)
- Varroa – geschädigte Biene
Es wird in absehbarer Zeit auch nicht möglich sein, diesen Parasiten ganz auszurotten. Ganz entscheidend für eine erfolgreiche Bekämpfung ist der Zeitpunkt. Wenn Völker zu spät entmilbt werden sind sie nicht mehr zu retten.

starker Varroaabfall nach erfolgreicher Bekämpfung
Ich habe mit der Imkerei schon im Jahre 1969 begonnen und übe sie seiddem ununterbrochen aus. Ich imkere in Holzbeuten – Much Normalmaß (Magazin). Meine Bienenvölker stehen auf zwei Ständen und zwar in Sand in Taufers (Südtirol) auf einer Seehöhe von ca 850 m bzw. in Rein auf 1600 m. Auf Grund der intensiven Landwirtschaft in Sand, bzw. des wechselhaften Klimas und der hohen Niederschläge ist die Tracht meist bescheiden, eine Ausnahme sind gute Trachttage zur Zeit der Blüte der Alpenrosen. Löwenzahnhonig spielt auf Grund der besagten Gründe eher eine untergeordnete Rolle.
Rückblick:
Meine ersten imkerlichen Erfahrungen machte ich bereits mit ca 8 Jahren und ich wusste schon damals, dass mich die Imkerei nicht so schnell loslassen würde. Die Völkerpflege war sehr intensiv. Es wurde damals keine Zucht betrieben. Die Bienenvölker waren oft eher schwach (Nosema), krankheitsanfällig, stechlustig und schwarmtriebig.
Seid 2002 bin ich auch als Ortsobmann von Sand in Taufers im Amt.
Ich bin auch ein begeisterter Natur und Wanderfreund, vielleicht auch deshalb meine Begeisterung für die Bienen.
Malersee
Ich hoffe, dass meine Seiten gut ankommen und wünsche alle Besuchern viel Spaß mit den Bildern und Texten und würde mich natürlich über einen Kommentar oder weitere Anregungen sehr freuen.
Kontakt: josefreichegger@alice.it

An meinem Bienenstand befinden sich ausschließlich Völker mit Carnica -Reinzuchtköniginnen . Sanftheit, ruhiger Wabensitz, hoher Ertrag, Volksstärke und Krankheitsanfälligkeit (Varroa) und Schwarmtrieb sind die Qualitätskriterien nachdenen meine Reinzuchtvölker gemustert werden. Nur von diesen Völkern ziehe ich auf meinem Stand Königinnen nach.
Ich beziehe aber auch schlupfreife Weiselzellen von anderen geprüften Betrieben. Nur so ist eine dauerhafte erfolgreiche Imkerei überhaupt möglich.

Historische Honigschleuder, Bienenkorb

Einheimische Bienenschleuder
Bienen sind älter als Menschen. Wegen ihrer Ernährungsweise (Honig und Pollen) können Bienen schon in der mittleren Kreide (vor 90 Millionen Jahren) entstanden sein. Die ersten Honigbienen fand man in 50 Millionen Jahre altem Bernstein aus dem oberen Eozän. Als sich vor 5 Millionen Jahren Menschen entwickelten, waren bereits Honigbienenvölker vorhanden. In der Steinzeit waren die Menschen Sammler und Jäger. Der Honig als begehrte Energie- und die Bienenbrut als Eiweißnahrung wurden durch Ausrauben von Bienenstöcken in Baum- und Felsenhöhlen gewonnen. Auch daß man die Bienen mit Rauch zurücktreiben kann, wurde schon früh erkannt. Das älteste Dokument, eine steinzeitliche, etwa 10 000 Jahre alte Höhlenzeichnung bei Bikorp in Spanien, zeigt “Honigjäger” bei der Arbeit
- Bauernkastl und Begattungskästchen
- Alte einheimische Bienenbeuten
- Einheimische Bienenbeuten
- Alten Bienenbehausung – Bienenkorb
- Historische Honigschleuder, Bienenkorb
- Einheimische Bienenschleuder
- Einheimische Bienenbeuten
- Einheimische Bienenbeuten
Alte Wachspresse

Chronik des Imkervereins – Ortsgruppe Sand 
Gründungszeit
Versammlungsbericht
Taufers, am 28. Juni 1917. Am 14. Juni fand über Einladung des Schulleiters Franz Fischnaller in Taufers eine Besprechung betreffs Gründung eines „Bienenzüchtervereins” statt. Die Gründung kam zustande, und es traten gleich 12 Mitglieder bei; andere werden noch beitreten, da sie bei der Versammlung zu erscheinen verhindert waren, aber die Teilnahme an dem Vereine zugesagt hatten.
Es wurde beschlossen, eine Vereinsbibliothek zu gründen und sogleich wurden einige gute Lehrbücher bestellt. Ferner wurde mit einem Tischler bezüglich Herstellung von Würfelstöcken verhandelt; es konnte auch einer ausfindig gemacht werden, der solche um 12 Kronen fix und fertig herstellte.
Nach der Versammlung besichtigten die Teilnehmer den Bienenstand des Schulleiters Fischnaller, der denselben zu Demonstrationszwecken dem Vereine zur Verfügung stellte.
Wenn wir den notwendigen Zucker bekämen, würden wir einige Feglinge machen, damit jene Bienenzüchter, denen die Ungunst der Zeitverhältnisse, insbesondere der Hunger, die Bienen raubte, wieder zu ihren Lieblingen kämen. Auch wäre geplant, einige Bauernstöcke in „Würfel” zu übersiedeln; dazu braucht es halt wieder Zucker. Es kommt jetzt auf die Regierung an, ob sie der Bienenzucht aufhelfen oder sie ganz zugrunde richten will. Hier im Tauferertale sind ohnehin schon Gemeinden genug, in denen die Bienen ausgestorben sind.
Damals wurde die Bildung des Vereins mit der Aufschrift:”Bienenzüchter-Zweigverein für Taufers des Zentral-Vereins für Deutsch-Tirol mit Sitz in Innsbruck” auch durch di K.K. Statthalterei für Tirol und Vorarlberg am 07.08.1917, bewilligt. Jedes ordentliche Mitglied musste bei seiner Aufnahme in den Verein eine Aufnahmegebühr von 2 Kronen sowie einen Jahresbeitrag von 2 Kronen entrichten, wovon 40 Heller an den Zentralverein weiterzuleiten waren.
Am 04. Juli 1920 erfolgte die 1. Neuwahl der Vereinsfunktionäre. Der Lehrer Franz Fischnaller wurde in seiner Funktion als Obmann bestätigt. Stellvertreter wurde Josef Niederkofler, Koop. Maister, Schriftwart und Kassier, Pfarrer Fuchs und Max Knollseisen, Beiräte.
Der Verein schließt sich dem Landwirtschaftlichen Verbande in Bozen an. Kann derselbe für die Bienenzucht annähernd das leisten, was der Zentralverein in Innsbruck leistete, werden noch viele Bienenzüchter sich dem Vereine anschließen. Den Ausschlag gab der Zucker. Ohne denselben ist die Bienenzucht gefährdet. Ein Bienenzuchtkurs im nächsten Jahr würde zahlreiche Besucher aufweisen.
Der Bienenzuchtwanderlehrer Seb. Baur-Toblach hielt den zwanzig erschienen Bienenfreunden einen überaus lehrreichen Vortrag über die Jahresarbeiten des Imkers.
(Ausschnitte der „Tiroler Bienenzeitung”, abgefasst von Franz Fischnaller)
Ein immer wiederkehrendes Hauptproblem dieser Zeit, welches man auch aus den verschiedenen Vereins-Chroniken in Deutschland entnehmen kann, war somit der jährliche Zuckerbezug, der meist über den Verein getätigt wurde.
1930-1947 Auf Fischnaller folgte 1930 Achmüller Josef, welcher bis 1947 die Obmannschaft innehatte. Achmüller verstarb im Jahre 1957.
1947-1961 Von 1947 bis 1961 wurde Michael Plankensteiner zum Ortsobmann gewählt. Stellvertreter war Mayrl Willy.
1961-1974 Von 1961 bis 1974, (das war in der Zeit als M. Plankensteiner teilweise in Deutschland war,) übernahm Herr Leiter Alfons, welcher bereits als Seuchenwart fungierte, auch die Funktion als Obmann. Plankensteiner war Stellvertreter. In diesem Zeitraum schwankten die Mitgliederzahlen zwischen 26 und 39 eingetragenen Imkern.
1974-1986 Von 1974 bis 1986 folgte wieder Michael Plankensteiner als Obmann.
Stellvertreter waren Ladurner Gottfried – Sand bis 1985 und Pipperger Georg von 1984 bis 1986. Die Funktion als Kassier hatte Herr Auer Klemens inne. Auer wurde am 13.11.1976 Bezirksobmann von Bruneck. Seuchenwart war Leiter Alfons Mühlen-Sand.
Zwischen 1975 bis 1979 hatte der Verein einen sprunghaften Anstieg an Mitgliedern zu verzeichnen. Es schienen 50 bis 74 gemeldete Mitglieder auf.
1986-1989 Von 1986 bis 1989 folgte Herr Unterweger Karl, als Obmann, Stellvertreter war Maurer Hermann.
1988 wurde auch die Varroa Milbe in unserem Tal das erste Mal nachgewiesen. Für deren Bekämpfung wird den Imkern viel Zeit und Fachwissen abverlangt.
1989-1995 Von 1989 bis 1995 war Herr Maurer Hermann als Ortsobmann tätig, Kirchler Peter war sein Stellvertreter. Der Verein betreute in diesem Zeitraum zwischen 58 und 62 aktive Mitglieder.
1995-2002 Von 1995 bis 2002 stand Herr Innerhofer Heinrich dem Verein vor. Stellvertreter war Reichegger Josef. Die Mitgliederanzahl lag zwischen 45 bis 58 Mitgliedern.
2002-2007 2002 bis 2005 war Reichegger Josef Obmann, Stellvertreter, Maurer Hermann, Kirchler Peter Paul, Kassier: Innerhofer Heinrich;
2005 wurde Reichegger Josef als Obmann bestätigt, Stellvertreter wurden Steiner Alois und Kirchler Peter, Kassier Innerhofer Heinrich;
Als 2006 Herr Steiner Alois aus dem Verein austrat, übernahm Tasser Stefan die Funktion des Stellvertreters. Der Mitgliederbestand ist in diesen Jahren konstant zwischen 45 (2002) und 52 (2007) Mitgliedern verblieben. Erfreulich ist auch, dass unserem Verein auch viele jüngere Mitglieder beigetreten sind.
Die Treue und Beständigkeit der Mitglieder weist sich aus durch die Tatsache, dass von diesen Mitgliedern 12 die Goldnadel mit Diplom für 35 Jahre – und 19 die Silbernadel für 25 Jahre Imkerei sowie 1 Mitglied die Verdienstmedaille in Bronze tragen. Wir haben z.Z. einen Mitgliederbestand von 52 Imkern mit 459 Völkern und 3 Ehrenmitglieder, und zwar: Gufler Heinrich, Ladurner Gottfried, Simoncini Hermann.
In der Hoffnung, dass der Imkerverein Sand auch weiterhin bestehen bleibt und neue Mitglieder gewinnen kann, freut sich der Vorstand.
RJ Sand in Taufers, 2007

Höhepunkt der 90 Jahr Feier der Ortsgruppe Sand - Ehrung langjähriger Mitglieder, durch Landesrat Hans Berger

Weiterbildung ist natürlich auch eines der zentralen Themen im Verein.

Ein sehr heikles Thema der Bienenzucht, das auch sehr viel Zeit beansprucht, ist natürlich die richtige Varroabekämpfung. Zu diesem Zwecke werden auch eigene Vorführungen organisiert.
2008 wurde der Vorstand mittels Briefwahl neu bestellt. Als Obmann wurde Reichegger Josef bestätigt. Sein Stellvertreter wurde Oberhofer Herbert und die Geschäfte des Kassiers führte Innerhofer Heinrich weiter. Weiters wurden Kirchler Peter und Priller Josef in den Ausschuss gewählt.
Auch der Mitgliederbestand von 52 aktiven Imkern konnte gehalten werden, die insgesamt 433 Völker betreuen. Der Honigertrag war 2008 durchschnittlich, teils aber viel der Honigsegen wegen heftigen Unwettern mit Hagelschlag gänzlich aus.
Landesrat Hans Berger mit der 1. Südtiroler Honigkönigin S. Zuber (rechts) anlässlich der 1. Südtiroler Honigtage am 28/29. August 2009 in Schlanders

Bild 1 Königin in Eiablage
Bild 2 bereits verdeckelte Brutwabe mit schmalem Futterkranz am Aussenrande
Wächterbienen – jeder fremde Eindringling wird sofort attakiert
Die Arbeitsbienen verrichten im Laufe ihres Lebens, das im Sommer etwa sechs Wochen und im Winter bis acht Monate währen kann, eine ganze Reihe von Tätigkeiten. Sie putzen die Zellen, wärmen und füttern die Brut, tragen Futter (Honig) von einer Zelle zur anderen, “schwitzen” Wachs aus und bauen Waben, sorgen für Kühlung, bewachen das Flugloch, besuchen Blüten und sammeln Nektrar und Pollen, bereiten den Honig, tragen Wasser und Kitharz ein. Die Bienen eines Volkes erkennen sich am sogenannten Stockgeruch. Die Waffe der Arbeitsbiene ist der Stachel. Drohnen haben die Aufgabe, die junge Königin auf ihren Hochzeitsflug zu befruchten. Danach sterben sie sofort ab. In der sogenannten Drohenschlacht vertreiben die Arbeitsbienen sämtliche Drohen aus dem Stock. Die Entwicklung der Biene vom Ei bis zum fertigen Insekt dauert bei der Königin 16 Tage, bei der Arbeitsbiene 21 Tage und bei der Drohne 24 Tage.
Die Weiselzellen sind bereits verdeckelt am nächsten warem Tag wird der Schwarm ausziehen
Und schon ist es schon passiert, der erste Schwarm hängt auf einer Fichte
Und da stellt sich auch bereits die nächste Frage: Warum schwärmen eigentlich Bienen?:
Eine Bienenkönigin kann niemals alleine einen Staat gründen, so wie etwa eine dicke Hummel oder eine Wespenkönigin im April. Und vermehren müssen sich die Honigbienen, sonst würden sie ganz aussterben. Denn das eine oder andere Volk überlebt den Winter nicht. Etwa das halbe Volk zieht mit der alten Königin aus und hängt sich (meistens) in einen Baum, orientiert sich neu und sucht ein neues Heim. Das wäre von Natur aus ein hohler Baum. Jüngste Forschungen aber haben ergeben, dass alter Wabenbau einer der wichtigsten Ursachen für das Schwärmen des Volkes ist. Der Grund dafür ist einfach erklärt. Altwaben sind der Hauptträger von Bienenkrankheiten.
Drohnen haben die Aufgabe, die junge Königin auf ihren Hochzeitsflug zu befruchten. Danach sterben sie sofort ab. In der sogenannten Drohenschlacht vertreiben die Arbeitsbienen sämtliche Drohen aus dem Stock. Die Entwicklung der Biene vom Ei bis zum fertigen Insekt dauert bei der Königin 16 Tage, bei der Arbeitsbiene 21 Tage und bei der Drohne 24 Tage.
Zwischen 500 und 2.000 Drohnen leben in einem Stock – und jeweils nur einem Sommer lang. Haben sie ihre Lebensaufgabe, die Begattung junger Königinnen, erfüllt, werden sie im Herbst, wie schon oben erwähnt, in der „Drohnenschlacht” aus dem Stock vertrieben. Drohnen sind größer und pelziger als Arbeiterbienen und haben auffällig große Augen. Sie können sich nicht selbst ernähren und sind mangels Giftstachel auch relativ wehrlos.
Honig
Um ein Kg Honig zu sammeln zu können muß eine Biene rund 250.000 km zurücklegen, das entpricht einer Strecke von 3mal um die Welt.
Wenn eine Biene eine Blüte anfliegt, dann nimmt sie mit ihrem Rüssel den Nektar auf und transportiert ihn in den Honigmagen. Der dient also als (Zwischen)Sammelbehälter für den Nektar. Hier wird praktisch nichts verdaut, sondern nur aufbewahrt. Nur eine winzige Menge ihrer Beute benötigt die Biene für sich selbst. Den großen Rest schleppt sie fliegend heim. 20.000-mal muss eine Biene ausfliegen, um einen Liter Nektar zu sammeln. Daraus entstehen schließlich ungefähr 300 Gramm Honig. Schon während des Fluges entzieht die Biene dem gesammelten Nektar Wasser. Im Bienenstock angelangt, geht die Entwässerung auch in den Waben weiter. Durch starkes Flügelvibrieren lässt ein Teil der Stockbienen Luft über die Waben streichen und so mehr und mehr Wasser verdunsten. Außerdem wird der Nektar von den Stockbienen mehrfach umgelagert. Dabei wird er mit körpereigenen Stoffen angereichert, die seine Reifung fördern. Ist der Honig reif, verschließen die Bienen die Zelle mit einem Wachsdeckel.
Im Dezember, Januar, Februar verbraucht ein durchschnittliches-Bienenvolk kaum 1000 gr. Futter/Honig pro Monat. Allein in der ersten Märzwoche (nach stark einsetzendem Brutgeschäft) erhöhte sich der Verbrauch auf ca. 1000 gr. pro Woche.
Die Augen der Bienen
Das Facettenauge der Biene ist anders gebaut als das Linsenauge der Wirbeltiere. Der Sehnerv leitet die Sinnesreize der etwa 5000 Einzelaugen zum Gehirn, das daraus ein grobrastriges Bild zusammensetzt. Dabei liefert jedes Einzelauge einen Helligkeitspunkt. Außer den Facettenaugen besitzt die Biene noch 3 Punktaugen oberhalb der Fühler, mit denen sie Helligkeitsunterschiede wahrnehmen kann.
Diese 3 Punktaugen sind auf dem Foto der Larve einer Königin sehr gut zu erkennen.
Auch beim Farbsehen gibt es Unterschiede zwischen Facetten- und Linsenauge. So können Bienen Rot und Schwarz nicht unterscheiden. Dagegen jedoch erkennen sie ultraviolettes Licht, das von vielen weißen und gelben Blüten zurückgeworfen wird. Auch die Farbe Blau können Bienen erkennen. Aufgrund dessen, daß Bienen die Farben schwarz und rot gleich sehen; man geht davon aus, daß die rote Farbe schwarz gesehen wird. Hat der Imker agressive Bienen, sollte er oder die Besucher auf dem Bienenstand möglichst keine rote oder schwarze Kleidung tragen. Denn dunkle Kleidung macht die Bienen zusätzlich aggressiv!
Der Imker-Overall ist in aller Regel weiß, das beruhigt die Bienen am meisten. Er könnte jedoch genau so gut gelb oder sonstwie hell sein. Die Industrie wählte dann irgendwann die Farbe weiß bzw. cremefarbig. Vorteil bei weiß ist natürlich auch, daß man den Overall in der Waschmaschiene bei 90° C kochen kann. So bekommt man die nur ganz schwer entfernbaren Kittharz (Propolis)-Flecken aus dem Anzug. Außerdem wird es in einem weißen Overall nicht ganz so heiß, wie das in einem dunklen Anzug wäre.

Ein Teil meiner Bienenstände befindet sich am Fuße der bekannten Wasserfälle, am Rande von Wald- und Wiesenanlagen in Sand in Taufers .(850 m) Ein anderer Teil steht auf 1600 m Meereshöhe in Rein, einer sehr kalten und regnerische Ecke. Bereits im Oktober gibt es hier schon oft den ersten Schnee und Frost, und selbst der Frühling beginnt manchmal erst Ende März. Für die Frühtracht reicht die Wärme oft nicht aus, und so fällt die Löwenzahnernte meist nur sehr spärlich aus. Nachfolgend blühen bei uns die Himbeere, Heidelbeere und fast gleichzeitig die Alpenrosen, die eigentlich unsere Haupttracht ausmachen. Dieser Honig ist von heller Farbe und sehr aromatisch. Gegen Ende dieser, das ist meist Ende Juli, werden die Völker für den Winter vorbereitet. (Auffütterung und Varroabehandlung).
- Ende März
- Winterstandort einiger BV auf 1650 m (Mitte März)
- Winterstandort einiger Völker auf 1650 m (Mitte März)
- Winterstandort einiger Völker auf 1650 m (Mitte März)
- Anfang April

Der Frühling ist wirklich noch nicht da, aber an den Zweigenden der Haselnuss und Erle hängen dieses Jahr (2011) schon seit mitte Februar die männlichen Blüten. Diese kleinen «Würstchen», aus denen an schönen Tagen der gelbe Pollen staubt. Er ist die erste Nahrungsquelle für unsere Bienen
Gerade im Frühling sind die Blüten des Krokus wichtige Eiweißquellen für Honigbienen und Hummeln nach der Überwinterung.
Auf den blühenden Weidensträuchern können wir nun ein intensives Summen und Krabbeln, sowie dick mit Pollen beladene Bienen (“Höschen”) beobachten. Die kostbare Nahrung wird als sog. Bienenbrot in besonderen Zellen aufbewahrt. Die Brutpflegerinnen machen dann eine Art Milch daraus, mit der die Kleinen Maden bis zum 6. Tag gefüttert werden. Die Völker entwickeln sich prächtig.
Löwenzahn:
Löwenzahn bildet die Frühtracht bei uns im Tauferer Ahrntal. Es ist die erste Honigernte des Jahres Mitte Mai. Leider fällt diese auf Grund der Monokulturen und der meistens schlechten Witterung spärlich aus. Der Löwenzahnhonig kristallisiert schnell aus. Die Farbe ist goldgelb. Der Geruch ist herb würzig. Der Geschmack des Löwenzahnhonigs ist fruchtig.
Ein stark einsetzender Flug zeugt von der beginnenden Tacht
Bis in die Höchsten Bergregionen sind die Almrosen anzutreffen. (Hintergrund Rauchkofel in Prettau)

Alpenrosen

Herbst-Heide
Eine weitere wichtige Tracht macht die Linde aus, die jedoch in unserer Gegend auf Grund der meist ungünstigen Witterung nicht honigt


Der Sonnenblumenhonig ist ein hell- bis dottergelber, zart cremiger Honig, hat einen milden weihrauchartigen Geschmack und stammt als Sommertrachthonig aus den weiten Sonnenblumenfeldern Frankreichs, in unserer Gegend spielt er auf Grund des spärlichen Vorkommes der Sonnenblumen keine Rolle. Sie dienen lediglich als Pollenspender im Herbst.

Eine unwesentliche Rolle für den Honigertrag kommt dem Weisklee zu, er trägt jedoch wesentlich für die gute Bienenentwicklung im Spätsommer bei.

























































































































































































