Bild 1 Königin in Eiablage
Bild 2 bereits verdeckelte Brutwabe mit schmalem Futterkranz am Aussenrande
Wächterbienen – jeder fremde Eindringling wird sofort attakiert
Die Arbeitsbienen verrichten im Laufe ihres Lebens, das im Sommer etwa sechs Wochen und im Winter bis acht Monate währen kann, eine ganze Reihe von Tätigkeiten. Sie putzen die Zellen, wärmen und füttern die Brut, tragen Futter (Honig) von einer Zelle zur anderen, “schwitzen” Wachs aus und bauen Waben, sorgen für Kühlung, bewachen das Flugloch, besuchen Blüten und sammeln Nektrar und Pollen, bereiten den Honig, tragen Wasser und Kitharz ein. Die Bienen eines Volkes erkennen sich am sogenannten Stockgeruch. Die Waffe der Arbeitsbiene ist der Stachel. Drohnen haben die Aufgabe, die junge Königin auf ihren Hochzeitsflug zu befruchten. Danach sterben sie sofort ab. In der sogenannten Drohenschlacht vertreiben die Arbeitsbienen sämtliche Drohen aus dem Stock. Die Entwicklung der Biene vom Ei bis zum fertigen Insekt dauert bei der Königin 16 Tage, bei der Arbeitsbiene 21 Tage und bei der Drohne 24 Tage.
Die Weiselzellen sind bereits verdeckelt am nächsten warem Tag wird der Schwarm ausziehen
Und schon ist es schon passiert, der erste Schwarm hängt auf einer Fichte
Und da stellt sich auch bereits die nächste Frage: Warum schwärmen eigentlich Bienen?:
Eine Bienenkönigin kann niemals alleine einen Staat gründen, so wie etwa eine dicke Hummel oder eine Wespenkönigin im April. Und vermehren müssen sich die Honigbienen, sonst würden sie ganz aussterben. Denn das eine oder andere Volk überlebt den Winter nicht. Etwa das halbe Volk zieht mit der alten Königin aus und hängt sich (meistens) in einen Baum, orientiert sich neu und sucht ein neues Heim. Das wäre von Natur aus ein hohler Baum. Jüngste Forschungen aber haben ergeben, dass alter Wabenbau einer der wichtigsten Ursachen für das Schwärmen des Volkes ist. Der Grund dafür ist einfach erklärt. Altwaben sind der Hauptträger von Bienenkrankheiten.
Drohnen haben die Aufgabe, die junge Königin auf ihren Hochzeitsflug zu befruchten. Danach sterben sie sofort ab. In der sogenannten Drohenschlacht vertreiben die Arbeitsbienen sämtliche Drohen aus dem Stock. Die Entwicklung der Biene vom Ei bis zum fertigen Insekt dauert bei der Königin 16 Tage, bei der Arbeitsbiene 21 Tage und bei der Drohne 24 Tage.
Zwischen 500 und 2.000 Drohnen leben in einem Stock – und jeweils nur einem Sommer lang. Haben sie ihre Lebensaufgabe, die Begattung junger Königinnen, erfüllt, werden sie im Herbst, wie schon oben erwähnt, in der „Drohnenschlacht” aus dem Stock vertrieben. Drohnen sind größer und pelziger als Arbeiterbienen und haben auffällig große Augen. Sie können sich nicht selbst ernähren und sind mangels Giftstachel auch relativ wehrlos.
Honig
Um ein Kg Honig zu sammeln zu können muß eine Biene rund 250.000 km zurücklegen, das entpricht einer Strecke von 3mal um die Welt.
Wenn eine Biene eine Blüte anfliegt, dann nimmt sie mit ihrem Rüssel den Nektar auf und transportiert ihn in den Honigmagen. Der dient also als (Zwischen)Sammelbehälter für den Nektar. Hier wird praktisch nichts verdaut, sondern nur aufbewahrt. Nur eine winzige Menge ihrer Beute benötigt die Biene für sich selbst. Den großen Rest schleppt sie fliegend heim. 20.000-mal muss eine Biene ausfliegen, um einen Liter Nektar zu sammeln. Daraus entstehen schließlich ungefähr 300 Gramm Honig. Schon während des Fluges entzieht die Biene dem gesammelten Nektar Wasser. Im Bienenstock angelangt, geht die Entwässerung auch in den Waben weiter. Durch starkes Flügelvibrieren lässt ein Teil der Stockbienen Luft über die Waben streichen und so mehr und mehr Wasser verdunsten. Außerdem wird der Nektar von den Stockbienen mehrfach umgelagert. Dabei wird er mit körpereigenen Stoffen angereichert, die seine Reifung fördern. Ist der Honig reif, verschließen die Bienen die Zelle mit einem Wachsdeckel.
Im Dezember, Januar, Februar verbraucht ein durchschnittliches-Bienenvolk kaum 1000 gr. Futter/Honig pro Monat. Allein in der ersten Märzwoche (nach stark einsetzendem Brutgeschäft) erhöhte sich der Verbrauch auf ca. 1000 gr. pro Woche.
Die Augen der Bienen
Das Facettenauge der Biene ist anders gebaut als das Linsenauge der Wirbeltiere. Der Sehnerv leitet die Sinnesreize der etwa 5000 Einzelaugen zum Gehirn, das daraus ein grobrastriges Bild zusammensetzt. Dabei liefert jedes Einzelauge einen Helligkeitspunkt. Außer den Facettenaugen besitzt die Biene noch 3 Punktaugen oberhalb der Fühler, mit denen sie Helligkeitsunterschiede wahrnehmen kann.
Diese 3 Punktaugen sind auf dem Foto der Larve einer Königin sehr gut zu erkennen.
Auch beim Farbsehen gibt es Unterschiede zwischen Facetten- und Linsenauge. So können Bienen Rot und Schwarz nicht unterscheiden. Dagegen jedoch erkennen sie ultraviolettes Licht, das von vielen weißen und gelben Blüten zurückgeworfen wird. Auch die Farbe Blau können Bienen erkennen. Aufgrund dessen, daß Bienen die Farben schwarz und rot gleich sehen; man geht davon aus, daß die rote Farbe schwarz gesehen wird. Hat der Imker agressive Bienen, sollte er oder die Besucher auf dem Bienenstand möglichst keine rote oder schwarze Kleidung tragen. Denn dunkle Kleidung macht die Bienen zusätzlich aggressiv!
Der Imker-Overall ist in aller Regel weiß, das beruhigt die Bienen am meisten. Er könnte jedoch genau so gut gelb oder sonstwie hell sein. Die Industrie wählte dann irgendwann die Farbe weiß bzw. cremefarbig. Vorteil bei weiß ist natürlich auch, daß man den Overall in der Waschmaschiene bei 90° C kochen kann. So bekommt man die nur ganz schwer entfernbaren Kittharz (Propolis)-Flecken aus dem Anzug. Außerdem wird es in einem weißen Overall nicht ganz so heiß, wie das in einem dunklen Anzug wäre.











































